Wochenbeitrag 17/2026

Ausbildungsdienst, 22.04.2026

Am Mittwoch trafen wir uns zum wöchentlichen Ausbildungsdienst etwas früher. Denn es standen zwei Einsatzübungen zum Thema Technische Hilfeleistung auf dem Programm.

So machten wir uns mit allen Fahrzeug auf nach Nordend um dort die erste Übung abzuarbeiten. Das erste Übungsszenario bestand daraus, dass ein Pkw von der Straße abgekommen ist und im Graben liegen geblieben ist. Die Besatzung des HLF 10, welche erst eintreffend war, ging zur Lageerkundung und Betreuung der verunfallten Personen vor. So wurden unter anderem die verunfallten Personen bis zum Eintreffen der Johanniter betreut. 

Nach Erkundung der Lage wurden drei verunfallte Personen, welche alle drei bei Bewusstsein und ansprechbar waren, betreut. Die erste Person konnte durch einfaches Tür öffnen befreit werden. Die beiden weiteren Personen mussten mittels Technischem Gerät gerettet werden. So wurde das Fahrzeug gemeinsam mit der Besatzung der LF 20/16 gesichert, die Fensterscheiben wurden entfernt. Weiterhin wurden die beiden Türen auf der Fahrerseite mittels Spreizer geöffnet. Um die Personen patientengerecht zu retten, wurde im weiteren Verlauf das Dach zur Beifahrerseite hin geöffnet. Nach der Öffnung wurde eine Person durch Aussteigen gerettet, die fahrzeugführende Person wurde mittels Spineboard gerettet. 

Nach der Rettung aller drei Personen war Übungsende. Es fand eine kleine Auswertung statt, bevor das zweite Übungsszenario auf der Agenda stand.

Ebenfalls wurde das Personal auf den Fahrzeugen getauscht, da auch beim zweiten Übungsszenario das HLF 10 erst eintreffend war. 

Hier bot sich folgendes Szenario, ein Fahrzeug wich aufgrund eines Wildunfalles aus und kam auf der Fahrseite zum Liegen. So ging auch hier Teile der HLF Besatzung zur Lageerkundung und Patientenbetreuung vor. Das Fahrzeug wurde dann zusammen mit der Besatzung der LF 20/16 gegen weiteres Umkippen gesichert. Um die verunfallte Person zu retten, wurde auch hier mittels technischem Gerät das Dach des Fahrzeuges abgenommen. Da es sich bereits zu fortgeschrittenen Uhrzeit handelte, wurde auch noch gegen die Gefahr "Dunkelheit" ein mobiler Lichtmast und die mobilen Scheinwerfer aufgebaut, um so genügend Licht an der Unfallstelle zu haben. 

Nachdem das Dach für die Öffnung zur Rettung der Person abgenommen war, wurde auch hier die Person mittels Spineboard patientengerecht gerettet. Auch hier war nach der erfolgreichen Rettung der Person Übungsende. So bauten wir alle Gerätschaften zurück und reinigten die Fläche. Im Anschluss gab es noch ein paar Auswertungsgespräche.

Wir wurde bei unserer Ausbildung im Bereich der Technischen Rettung von den Johanniter unterstützt. Hier ein besonderer Dank an die Kameradinnen und Kameraden für ihre Unterstützung und die super Zusammenarbeit.

Im Anschluss ging es für uns wieder zurück zum Gerätehaus. 

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