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Ausbildungsdienst, 19.08.2026
Zum Mittwoch stand das Ausbildungsthema "Technische Hilfeleistung" auf dem Dienstplan. Dieses Mal blieben wir dafür wieder am Gerätehaus. Die Ausbilder haben für uns drei Übungsszenarien vorbereitet und teilten uns dazu in zwei Gruppen auf.
Bevor die Übungen abgearbeitet wurden, wurden kurz noch einmal die Gefahren der Einsatzstelle besprochen und der Führungskreislauf besprochen und skizziert.
1. Übungsszenario
Hier wurde angenommen, dass ein PKW auf einem Parkplatz verunfallte und dabei auf der Seite zum Liegen gekommen ist. Der Fahrer wurde dabei nicht eingeklemmt, blieb durch den Gurt im Fahrersitz hängen.
Nach der Lageerkundung und Feststellung der Gefahren bekam die Gruppe den Einsatzauftrag das Fahrzeug zu sichern, die Person zu betreuen und diese auch aus ihrer Lage zu befreien. Dabei wurden mehrere Vorgehensweisen besprochen und sich auf eine festgelegt. Das Fahrzeug wurde mit unseren Mitteln (Steckleiterteile, Radkeile) gegen weiteres Umkippen und Wegrutschen gesichert. So konnte die Person anschließend auch vom Inneren des Fahrzeuges betreut werden. Die Person wurde im Anschluss mit Hilfe eines B-Schlauches gesichert und aus ihrer Zwangslage befreit.
2. Übungsszenario
Hier wollte eine Person auf einem Container eine Glühbirne wechseln. Dabei verunfallte diese so dass die Person nicht mehr ansprechbar und bewusstlos war. Eine zweite Person, die sich am Boden befand, musste ebenfalls behandelt werden bzw. betreut werden.
Auch hier wurden vorab die möglichen Gefahren der Einsatzstelle besprochen und entsprechend ein Einsatzbefehl gegeben. So machte sich ein Trupp über zwei Teile der 4-teilige Steckleiter auf den Container um der Person zu helfen. Auf dem Container angekommen, wurde die Person nicht ansprechbar und bewusstlos vorgefunden. Ebenfalls konnte keine Atmung festgestellt werden. So begann der Trupp umgehend mit der Reanimation der Person und setzte den AED vom HLF 10 ein. Im weiteren Verlauf wurde die unten angetroffenen Person betreut. Die beiden weiteren Trupps bereiteten die Rettung der Person über das Spinboard vor. Die Person wurde unter der Fortführung der Reanimation auf das Spinboard umgelagert und gesichert. Über die beiden Steckleiterteile wurde die Person im Anschluss vom Container gelassen und konnte dann an den Rettungsdienst übergeben werden.
3. Übungsszenario
In diesem Szenario wurde angenommen, dass bei Rückwärtsfahren durch einen medizinischen Notfall der Fahrer des Fahrzeuges die Kontrolle verlor und so seinen Sicherungsposten anfuhr. Dabei wurde dieser durch das auf dem Anhänger transportierte Rohr so verletzt, dass dieses Rohr in ihm stecken blieb und eine dauerhafte Blutung entstand. Auch in diesem Szenario sprachen wir kurz die Gefahren der Einsatzstelle durch und beurteilten die Lage bevor es einen entsprechenden Einsatzauftrag gab.
So begab sich ein Trupp direkt zum Sicherungsposten und seine Blutung zu stielen. Ein weiterer Trupp kümmerte und betreute den Fahrer. Der dritte Trupp sicherte das Fahrzeug und stelle einen Trennschleifer bereit, um das Rohr abzutrennen, um so den Patienten transportierbar zu machen. Nachdem das Rohr abgetrennt war, war Übungsende.
Beide Gruppen übten sich in allen drei Szenarien. So lang das Augenmerk nicht nur ausschließlich auf die Arbeit der Feuerwehr und den Gebrauch unserer Gerätschaften, sondern auch auf den Part des Rettungsdienstes und der Ersten Hilfe, denn nicht immer trifft der Rettungsdienst vor uns oder mit uns gleichzeitig ein.



Ausbildungsdienst, 12.08.2026
Zum Ausbildungsdienst am Mittwoch stand das Thema "Technische Hilfeleistung" auf dem Dienstplan.
Dazu gab es eine theoretische Unterweisung/Einweisung in unseren Rettungssatz Hebekissen vom neuen HLF 10, sowie in die richtige Anwendung des Materiales zum Unterbauen während eines Hebevorganges. Im Anschluss ging es an den praktischen Teil. So probierten wir mehre Varianten des Unterbauens eines verunfallten Fahrzeuges aus. Desweiten hoben wir unser Übungsfahrzeug entsprechend an, so dass auch jeder einmal die Hebekissen über unser Bedienteil befüllen und entlasten konnte.
Weiter ging es für uns noch mit einem kleinen Theorieteil zur einfachen und schweren technischen Hilfeleistung. So erarbeiteten wir gemeinsam die Unterschiede dazu, teilten unsere vorhandenen Einsatzgeräte vom HLF 10 und der LF 20/16 in die entsprechende Kategorien ein (dabei gab es auch Gerätschaften, die in beide Kategorien passen) und erarbeiteten auch entsprechende Szenarien dazu.
Danach bauten wir gemeinsam zurück und machten unser HLF 10 wieder einsatzbereit. Im Anschluss war Dienstende.
