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Ausbildungsdienst am 04.03.2026
Am vergangenen Mittwoch stand dieses Mal eine Zugübung an. Das Einsatzstichwort lautete B:Gebäude-Gross.
So machten wir uns mit der LF 20/16, der LF 16-Ts und unserem MTF auf den Weg nach Nordend wo unsere Kameradinnen und Kameraden folgendes Szenario erwartete:
Angenommen wurde eine Explosion in einem mehrstöckigen Gebäude, wobei es drei vermisste/verletzte Personen gab. Eine Person hielt sich im ersten Obergeschoss auf, welche Mittels der 4-teiligen Steckleiter gerettet werden konnte.
Eine weitere Person wurde durch die Explosion in einen Graben geschleudert. Diese musste durch einen Trupp ausfindig gemacht und gerettet werden. Danach wurde sie bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut.
Die dritte Person sollte aufgrund der Explosion über einen Zaun geschleudert worden sein. Auch diese Person wurde durch einen Trupp ausfindig gemacht und mit Hilfe der 4-teiligen Steckleiter über den Zaun gerettet und im Anschluss betreut.
Während der Personenrettung fand ebenfalls die Brandbekämpfung statt.
Im Anschluss war Übungsende. Es erfolgte vor Ort eine Auswertung der Einsatzübung. Nach erfolgter Auswertung wurde wieder die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge hergestellt und wir verlegten zurück ins Gerätehaus.
Dazu anbei ein paar Eindrücke in Bildern:





Ausbildungsdienst am 25.02.2026
Ausbildungsthema: Aufbauen/Ausleuchten eines Hubschrauberlandeplatzes
Dieses Mal stand zur Ausbildung das Thema Aufbauen/Ausleuchten eines Landeplatzes für den Rettungshubschrauber auf dem Plan.
Dafür wurde die Ausbildung in zwei Abschnitte aufgeteilt.
Den ersten Abschnitt verbrachten wir im Schulungsraum, um dort gemeinsam die wichtigsten Punkte zum Aufbau/Ausleuchten eines Hubschrauberlandeplatzes uns in der Theorie zu erarbeiten.
Unter anderem gingen wir auf folgende Punkte ein:
- Arten von Rettungshubschraubern in unserer Region
- worauf bei der Wahl eines Landeplatzes zu achten ist
- welche Hindernisse angeleuchtet werden sollen und wie
- Funkverkehr mit dem Piloten des Hubschraubers
- was ist bei der Landung des Hubschraubers zu beachten.
Danach stand eine kurze Pause an. Vorher wurden aber zwei Gruppenführer für unsere beiden Löschgruppenfahrzeuge bestimmt, sowie ein Zugführer. Dabei wurde nicht auf ausgebildete Führungskräfte gesetzt, sondern für diese drei Positionen wurden drei Truppführer bestimmt.
Nach der kurzen Pause teilten sich die beiden Gruppenführer ihre Mannschaft ein und die verbliebenden Kameradinnen und Kameraden besetzten zusammen mit dem Zugführer unseren MTF als Führungsfahrzeug.
So begaben wir uns auf den Parkplatz von Little John Bike. Als wir den Funkspruch der Übungsleitstelle bekommen hatten und damit den Auftrag „Ausleuchten eines Hubschrauberlandeplatzes, Ort Schneidemühlenweg 4“ machten wir uns direkt auf den Weg zur Übungseinsatzstelle.
Vor Ort besprach der Zugführer kurz mit seinen beiden Gruppenführern die Lage und teile entsprechend die Einsatzaufträge ein.
Die Aufträge waren wie folgt:
- Aufbau eines Hubschrauberlandeplatzes und diesen entsprechend Ausleuchten. Dabei wurde auch entsprechend auf die Hindernisse (Bäume, Gebäude usw.) eingegangen.
- Im weiteren Verlauf der Umsetzung kam noch der Auftrag dazu, den Landeplatz zu begehen und nach möglichen herumfliegenden Gegenständen abzusuchen, sowie die in der direkten Umgebung befindlichen Mülltonnen zu sichern oder aus dem Bereich des Landeplatzes zu entfernen.
Dabei lag für den Zugführer auch das Augenmerk auf den Funkverkehr mit der Leitstelle und dem fiktiven Piloten des ankommenden Rettungshubschraubers.
Nachdem alle möglichen Hindernisse ausgeleuchtet waren, gab der Zugführer den Befehl an alle, den Landeplatz zu verlassen und sich hinter die Fahrzeuge zu begeben, da sich der Hubschrauber im Landeanflug befand.
Im Anschluss war Übungsende. Es erfolgte mit allen zusammen eine Auswertung, wo bei als erstes der Zugführer die Lage kurz für alle erläuterte und sein Feedback gab. Danach folgten die beiden Gruppenführer, dann die jeweiligen Mannschaften und zum Schluss gaben die beiden Ausbilder noch einmal hier Einschätzung ab.
Nachdem die Auswertung erfolgte, wurde gemeinsam wieder zurückverlegt und die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder hergestellt.
Dann war Dienstende.
Anbei ein paar Eindrücke der praktischen Ausbildung in Bildern:

